Begegnungen, die Freude machen.

Dean Torges in Metten

Am Singerhof bei Metten in Niederbayern, im Zuge meiner Lehrtätigkeit bei der Firma Dick besuchte uns - zur großen Überraschung und Freude - Dean Torges, der bekannte amerikanische Bogenbauer und Buchautor.

 

Aus seiner Feder stammt das wunderbare Buch über den Bogenbau, die dazugehörige Philosophie - eingepackt in eine Jagdgeschichte im hohen Norden Amerikas - der Stoff aus dem die Träume sind.

6. Internationales Bergwaldturnier, Oktober 2005

Wollt ihr es genau wissen? OK, das Bergwaldturnier ist das größte und beste Turnier das es gibt. War doch klar oder? Lest Euch doch die Erinnerungen zu den letzten Jahren durch und wenn das noch nicht reicht, dann sei vom Diesjährigen berichtet.


Bestes Wetter -  eh klar! Was aber nix Neues ist denn bis auf einen Tag in den letzten sieben Jahren war immer Sonnenschein. Selektivster Parcours - na sicher!  Das schwerste Turnier im Jahr hatte einen Ruf zu verteidigen, die Parcourssetzer auch. Dazu die altbekannte Bilderbuchlandschaft, gutes Essen, perfekte Betreuung, Spaß ohne Ende,  feiern bis tief in die Nacht, ein neuer Teilnehmerrekord, ein neuer Punkterekord, perfekte Organisation und die Freude die sich einstellt wenn sich die Familie trifft und jeder sein schönstes Gefühl  mitgebracht hat.  Aber das, was heuer passiert ist damit konnte niemand rechnen.

 

86 Schützen in der Primitivklasse, von denen mehr als die Hälfte ihren Bogen selber gebaut hat. - Alles klar?! Das Bergwaldturnier ist das größte Holzbogenturnier in Europa. So viele Schützen in der ´Königsklasse`  hat keine andere Veranstaltung und die höchste je geschossene Punktezahl kam vom Sieger in dieser Klasse und Sieger über Alles.

 

Man kann es nicht oft genug wiederholen - Ihr seid das Turnier

4. Internationales Bergwaldturnier, November 2003

Eine mächtige Serie ....

Bekannt als das schwierigste Turnier des Jahres, mit Schönwettergarantie, immer steigenden Teilnehmerzahlen, eines das jedes Jahr für eine Überraschung gut ist und doch ein Fest bleibt das sich den familiären Charakter erhält. Geblieben ist es auch ein Zweitagesturnier, mit einer schnellen Hunterrunde am Sonntag. Jeder der einmal daran teilgenommen hat weiß was gemeint ist - und heuer war es nicht anders.

Man muss es sich vorstellen, Mitte November auf ca. 1.000m Seehöhe die warme Hauswand des Gasthofes Wegscheide bietet sich nach dem Mittagessen an, ein wenig Inne zu halten nach der ersten Runde über fünfzehn Ziele. Aber die Lust wieder aufzubrechen war schnell wieder da, wartete doch der zweite Teil des Parcours in einem Märchenwald, in dem das Laub trocken unter den Füssen raschelt; Geil.

Kollektives Wohlbefinden der über einhundert Teilnehmer und ein sicheres Zusteuern des herrlichen Tages auf einen Abend hin der ausgelassen und lang in der Nacht verschwand. Es ist immer das Selbe, aber der Autor war heuer nicht dabei und daher kommen sie diesmal davon - ihr wisst schon wer gemeint ist ´gell´. 

Nach der nunmehr vierten Auflage des internationalen Bergwaldturniers ist über die Güte der Organisation und der Parcoursbeschaffenheit den Beschreibungen der Vorjahre nicht viel hinzuzufügen, außer das diesmal der Streckenservice eine neue Bestmarke erreicht hat. Ich wart´ nur drauf, bis es nicht nur einen weiß gedeckten Tisch mitten im Wald, mit heißem Wasser und vielfältigem Teeangebot gibt wie heuer - sondern auch den dazugehörigen Butler - schließlich sind wir beim Wolfschen Bergwald-, und nicht bei irgend einem Turnier.

Wie gesagt wer hat der hat - und Caja und Stefan sind so welche, herzlichen Dank auch für dieses Jahr. Hervorzuheben ist auch die Tatsache das es auch passieren darf das ein Hütteldorfer Punkterichter ausfällt und das sofort internationaler Ersatz zur Stelle war.

Mittelalterfest in Oberwölbling, Pfingsten 2002

Die Türken vor den Mauern Oberwölblings, und dass sie zurückgeschlagen wurden, war Anlass des mittelalterlichen Pfingstfestes in jener niederösterreichischen Gemeinde. Wir haben uns den Spaß gemacht und schlugen wie einst das osmanische Heer vor ebendiesen wehrhaften Mauern unser Lager auf und bereicherten das mittelalterliche Fest mit einem Bogenschießstand und der Austragung eines Bogenturnieres.

In den zwei Tagen schossen mehr als zweihundert Besucher und die jeweils besten fünf traten zur Nachmittagsstund zum Turnier an. Der Vogt selbst, im Gefolge sein Hofstaates, gab das Zeichen dazu.

Gewonnen hat der Franz, siehe auch letztes Foto in der Bildergalerie! (Handgeklapper)

Bogenbaukurs im BRG Feldkirchen

Zu aller Erst, einen Dank an Ossi Schaller, Bogenbauer, Freund und Geschichtsprofessor am BRG Feldkirchen. Es war schon ein ehrgeiziges Projekt,  mit den zwölf Jugendlichen, die im Rahmen einer Schulvereinsveranstaltung die Möglichkeit hatten einen Bogenbaukurs zu absolvieren. 

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen,  In nur zwei Tagen bauten sie unter meiner Anleitung im Werkraum ihrer Schule,  ihren ersten Bogen und die dazugehörigen Pfeile.

Zwei Wochen danach kamen sie alle zu Besuch aufs Liedl, um auf unserem Wildnis- Jagdparcours ihre ersten Erfahrungen im traditionellen Bogenschiessen zu machen. Und alle haben sie bestanden, herzlichen Dank für diese Erfahrung und noch viel Freude mit Eurem Bogen, Ihr seid jederzeit willkommen eine weitere Runde zu gehen.

2. Internationales Bergwaldturnier, November 2001

Die Caja hat es sich getraut und es war ein Erfolg. Soviel kann man zusammenfassend über unser zweites Turnier sagen, das am 17. November bei strahlend schönem Wetter stattfand. Und, dass siebzig Freunde kamen die es zu einem Fest machten.

Dreißig Ziele waren in mühevoller Arbeit in den Wäldern rund um´s Liedl aufgebaut worden und in zwei Rundgängen zu bewältigen. Aus berufenen Munde kam die Meldung, dass es hier, das wohl schwerste Turnier des Jahres zu schießen galt, aber da es für alle gleich war, war es für uns die größte Herausforderung des Jahres. Dieser Parcours hat jedem der mitschoss unweigerlich seine Grenzen aufgezeigt, selbst der spätere Sieger, ein Profi, der in den USA vom Bogenschiessen lebt, kam nicht über die 400 Punkte hinaus. Aber, da Frust nicht die Sache des Bogenschützen ist, nahmen die Dinge ihren Lauf und am Ende waren bei der Siegerehrung lauter zufriedene Gesichter in der Wegscheide zu sehen, und sie waren lange dort zu sehen, Gell Ihr !

Aber anscheinend nicht lange genug, denn am Sonntag Vormittag versammelte sich die Gemeinschaft wieder zur Hunterrunde.

Die lange Nacht, war nur unterbrochen, und daran erkennt man die richtigen Freaks, von einem Nachtschiessen der besonderen Art. Nämlich einem, wo man überhaupt nix sieht. Das Ziel wurde mit der 'Taschenlampe angeleuchtet, der Schütze verkündete seine Bereitschaft, das Licht ging aus - und meistens machte es plopp und zumindest die Scheibe war getroffen, schier unglaublich.

Spaß, Spannung, Erlebnis, Freundschaft, Natur und Wettbewerb, kann mir jemand bitte sagen, warum das traditionelle Bogenschiessen so beliebt ist?

Soviel sei noch erwähnt, jedes Ziel wurde zumindest einmal im Blatt getroffen, d.h. unsere SchützenInnen waren echt gut drauf.

Von dieser Stelle aus wollen wir auch dem Chris, dem Kami und dem Bagananda für die Feuershow danken, die wir von ihnen zu sehen bekamen.

 

Vielleicht, gibt´s nächstes Jahr wieder ein Bergwaldturnier, Ihr werdet es erfahren.